Obwohl sich die Grillsaison für dieses Jahr dem Ende zuneigt, möchten wir Ihnen anschließend einige diesbezügliche Tipps geben. Ihrer eigenen Gesundheit zuliebe sollten Sie diese bei künftigen "Grillvergnügen" beherzigen, damit es auch tatsächlich beim "Vergnügen" bleibt.
Die Wenigsten bedenken, auf welch fatale Weise so mancher gesellige Grillabend enden kann und wie oft der "Grillmeister", und manchmal auch seine Gäste, mit schwersten Verbrennungen in Spezialkliniken eingeliefert werden müssen. Monatelange Klinikaufenthalte sowie teilweise lebenslange Behinderungen resultieren oftmals aus fahrlässigem Verhalten am Grill.
Meist entsteht solch ein tragisches Geschehen durch den Versuch, die Holzkohle mit Brandbeschleunigern wie Spiritus oder Benzin anzuzünden bzw. zum besseren Brennen zu bringen. Es wird nicht bedacht, dass bei der unteren Verpuffungsgrenze bereits ein Fingerhut voll Alkohol, nämlich 0,67 Gramm, ausreicht, um eine gefährliche Verpuffung mit einer Gaswolke von einem Volumen von ca. 10 Ltr. zu verursachen.
Sobald brennbare Gase mit Luft vermischt und mit einer Flamme gezündet werden, spricht man schon bei einer geringen Ausbreitungsgeschwindigkeit dieser Gase von einer Verpuffung. Der harmlos klingende Name täuscht leider oft darüber hinweg, daß es sich hierbei um einen äußerst gefährlichen Vorgang handelt. Immerhin erreichen die bei einer Verpuffung verbrennenden Gase, je nach Mischungsgrad des verwendeten Brennstoffes mit Luft, eine Temperatur zwischen 1.000 und 1.800°C.
Es empfiehlt sich daher unbedingt, auf jeglichen Einsatz von Brandbeschleunigern bei der Entfachung der Grillglut zu verzichten. In jedem Fall sollten nur die handelsüblichen Grillanzünder Verwendung finden, um jegliche Unfallgefahr auszuschließen. Allerdings sollte man bei den erhältlichen flüssigen Anzündern ebenfalls die entsprechende Vorsicht walten lassen, um jegliche Unfallgefahr auszuschließen.
| Zuletzt Bearbeitet von: | tobias.mueller@FF-Georgenborn.com |
| Stand: | Monday, 31 December 2001, 11:40 Uhr |