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24. June 2003
RETTEN - LÖSCHEN - BERGEN - SCHÜTZEN
Eine Freiw. Feuerwehr kann nur existieren bzw. funktionieren, wenn eine ausreichende Anzahl von Mitbürgern bereit ist, sich durch eine aktive oder zumindest eine fördernde Mitgliedschaft einzubringen. Bei der Freiw. Feuerwehr Georgenborn ist jeder, der sich hier engagieren möchte, stets willkommen. Wir suchen ständig aktive Mitglieder, um die Schlagkräftigkeit der Einsatzabteilung auch in Zukunft zu gewährleisten sowie fördernde Mitglieder, die durch ihren Beitrag die finanzielle Basis für unsere Arbeit schaffen.
Wenn auch Sie Interesse haben, sich in der einen oder anderen Weise für diese wichtige Sache zu engagieren, sollten Sie nicht zögern. Der Wehrführer Alexander Barth, Tel. 2200, oder sein Stellvertreter, Thomas Seidel, Tel. 8333, werden Sie gerne beraten. Interessenten am aktiven Dienst haben darüber hinaus die Möglichkeit, erst einmal bei einer Versammlung oder bei einer Übung herein zu schnuppern.
(Termine siehe Schaukästen oder Internet-Dienstplan). Übrigens: aktive Mitglieder zahlen bei uns keinen Beitrag!Jugendliche, die Interesse haben bei unserer Jugendfeuerwehr mitzuwirken (beitragsfrei), können einfach mal zu den samstäglichen Übungsstunden (Termine siehe Schaukästen oder Internet-Dienstplan) vorbeikommen.
Unser Jugendwartin Sabine Hoffrichter, Tel. 512123, wird euch sicherlich gerne beraten.GOTT ZUR EHR - DEM NÄCHSTEN ZUR WEHR
Maschinistenlehrgang

Tobias Müller hat mit Erfolg an einem Lehrgang zum Maschinisten für
Löschfahrzeuge im April in Idstein teilgenommen.Herzlichen Glückwunsch !!!
Schlangenbad hat einen neuen Gemeindebrandinspektor
Jürgen Scholl tritt die Nachfolge von Helmut Dietrich an
Ein alter tritt ab und ein neuer tritt gleichzeitig an und ab. Und noch einer tritt neu an und gleichzeitig ab. Wie ist das zu verstehen? Ersterer ist Helmut Dietrich. Er war sechs Jahre lang Gemeindebrandinspektor der Freiwilligen Feuerwehr Schlangenbad. Der zweite ist sein Nachfolger und heißt Jürgen Scholl. Er war bisher der Stellvertreter von Helmut Dietrich und ist nun der neue Gemeindebrandinspektor. Da auch er wieder einen Stellvertreter braucht, wählten die Mitglieder der Feuerwehr bei der Jahreshauptversammlung Alexander Barth in dieses Amt. Aber da auch dieser schon eine wichtige Funktion ausübt, nämlich die des Gemeindejugendfeuerwehrwartes, tritt er ebenfalls an und ab. Bis Mai wird er die Jugend aber noch vertreten. Denn erst dann hat die Jugendfeuerwehr ihre Jahreshauptversammlung und kann ihren neuen Gemeindewart wählen.
Doch das sind noch längst nicht alle personellen Änderungen, die auf der Jahreshauptversammlung der Schlangenbader Feuerwehren im Bürgerhaus von Bärstadt bekannt gegeben wurden. Alexander Barth wurde zum Brandmeister befördert und Jürgen Kopp zum Oberlöschmeister. Zum Wehrführer wurde Rudolf Höhn ernannt, Karl-Heinz Fischer zum kommissarischen stellvertretenden und Thomas Fröhlich zum stellvertretenden Wehrführer. Kreisbrandinspektor Gunter Reiber verlieh im Namen des hessischen Ministerpräsidenten Rudolf Höhn und Fritz Sofka aus Bärstadt sowie Thomas Seidel aus Georgenborn jeweils das silberne Brandschutzehrenzeichen.Als eine seiner letzten Amtshandlungen berichtete Helmut Dietrich von den Aktivitäten der Feuerwehr im vergangenen Jahr. Rund 2000 Einsatzstunden leisteten die Feuerwehren 2002. Die Übungs- und Unterrichtsstunden ergeben 1500 weitere Stunden.
Die 31 weiblichen und 153 männlichen aktiven Mitglieder der Einsatzabteilungen der Feuerwehren in Schlangenbad leisteten 114 Einsätze, wobei nur 38 reine Brandeinsätze waren. 18 mal gingen von Brandmeldeanlagen Fehlalarme aus und es gab außerdem zehn blinde Alarme. Die restlichen Einsätze verteilen sich auf Hilfeleistungen, Insekten-, Tier- und sonstige Einsätze. An den Rettungsarbeiten bei der Hochwasserkatastrophe beteiligten sich sechs Einsatzkräfte aus Hausen am 21. August in Dessau.
Die absolvierten Lehrgänge waren sehr vielfältig und umfassen beispielsweise Grund-, Maschinisten-, Atemschutz-, Motorsägen- und Sprechfunklehrgänge, sowie Lehrgänge für die Jugendfeuerwehrarbeit. 53 Atemschutzgeräteträger absolvierten die jährliche Übung in der Atemschutzstrecke in Idstein.
Jubiläen feierten die Freiwilligen Feuerwehren in Niedergladbach für 70-jähriges und Schlangenbad für 125-jähriges Bestehen. Die Georgenborner Wehr feierte ihren 90. Geburtstag nach, weil sie ihn wegen der Ereignisse am 11. September 2001 hatte ausfallen lassen hatte.
Die Jugendfeuerwehren leisteten 336 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und 187 Stunden allgemeine Jugendarbeit. 44 Tage verbrachten sie mit Zeltlagern, Freizeiten und Fahrten. Ende 2002 waren 60 Jungen und 23 Mädchen Mitglieder der Jugendfeuerwehren. Zwar sind dies 15 weniger als im Vorjahr. Aber zwölf Jugendliche sind 2002 in die aktiven Wehren gewechselt.
Text: Wiesbadener Kurier
Jahreshauptversammlung
Bild: Mario BredelInsgesamt 32 Einsätze absolvierte die Freiwillige Feuerwehr Georgenborn im vergangenen Jahr. Darunter waren fünf Brandeinsätze, wie Wehrführer Alexander Barth berichtete. Besonders in Erinnerung werden wohl die Einsätze am 16. Januar, wo ein Auto durch einen darin betriebenen Heizlüfter in Brand geriet und komplett zerstört wurde, sowie ein Zimmerbrand im Februar in der Rheingauer Straße in Schlangenbad bleiben.
Der Wehr gehörten zum Jahreswechsel 26 aktive Mitglieder an, davon fünf Frauen. Zusätzlich hat die Wehr 16 passive Mitglieder, zwei Ehrenmitglieder, zwei Ehrenortsbrandmeister, 15 Jugendfeuerwehrmitglieder (alle männlich) sowie 183 fördernde Mitglieder. Es wurden insgesamt 16 reguläre Übungen abgehalten, zusätzlich eine Übung auf dem Übungsgelände des Gaswerksverbandes in Oberneisen und eine Übung für die Atemschutzgeräteträger im Feuerwehrstützpunkt in Idstein. Ferner wurde wieder das St. Martins-Feuer beaufsichtigt. Es gab Unterweisungen an technischen Geräten und diverse Baumsägeaktionen. Wieder nahmen etliche Kameraden die angebotenen Fortbildungsmöglichkeiten in Anspruch.
Die Gemeinde schaffte unter anderem Akkus für Funkgeräte, sechs Einsatzjacken und -Hosen, vier Jugendfeuerwehrhelme sowie zwei Atemschutzmasken für die Wehr an. Ferner übernahm die Gemeinde die Kosten der Betriebsstoffe für die vereinseigenen Fahrzeuge.
Besonders gefreut hat sich die Wehr über einen fünfzigprozentigen Zuschuss zu einer kostspieligen Fahrzeug-Reparatur. Da die Fahrzeuge des Vereines mittlerweile doch sehr in die Jahre gekommen sind, hat der Vorstand die Bildung einer Rücklage (ab 2003) für Ersatzbeschaffungen beschlossen. Um die Arbeit zu optimieren, soll zudem künftig ein Haushaltsplan erstellt werden.
Die Geselligkeit wurde beim traditionellen "Frauenkaffee", beim "Hessentag" der Feuerwehr Wambach, bei der eigenen 90-Jahrfeier und der 50-Jahrfeier des TSV Georgenborn, beim 70-jähriges Bestehen der Wehr Niedergladbach und beim Festumzug anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Wehr Oberwalluf gepflegt. Hinzu kamen Wandertag, Frühschoppen, ein Besuch in der Rhein-Main-Therme, Adventskaffee und eine Ausflugsfahrt nach Linz am Rhein. Für das kommende Jahr steht hauptsächlich das 25-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr am 28. und 29. Juni auf dem Programm, am 6. September folgt ein "Tag der offenen Tür" und am 7. September der Frühschoppen. Die Mitglieder der Wehr fahren vom 29. Mai bis zum 30. Juni für drei Tage nach Hamburg.
Wieder konnten Mitglieder der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung übernommen werden. Wehrführer Alexander Barth begrüßte Nadine Brandt, die schon einige Monate "inoffiziell" dabei war, und Jens Reiche, der direkt von der Jugendabteilung kommt, mit Handschlag. Der stellvertretende Wehrführer, Thomas Seidel, wurde für 25-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt. Er trat bereits im Alter von zehn Jahren der Jugendfeuerwehr bei, war eines der Gründungsmitglieder der Jugendfeuerwehr und ist der einzige, der von den Gründungsmitgliedern noch immer dabei ist. Ihm wurde vom Wehrführer eine Urkunde sowie ein Geschenk überreicht.
Kamerad Manfred Werner ist mittlerweile 50 Jahre in der Feuerwehr Georgenborn. Er war von 1961 bis 1969 Ortsbrandmeister, was dem heutigen Rang des Wehrführers entspricht. Unter großem Beifall wurde ihm für seinen langjährigen Einsatz mittels einer Urkunde und einem Präsentkorb gedankt. Im Anschluss wurden Mario Bredel und Tobias Müller zum Oberfeuerwehrmann sowie Hans-Günter Schleining zum Hauptfeuerwehrmann befördert.
Jugendwartin Sabine Hoffrichter ließ die Aktionen der Jugendfeuerwehr Revue passieren. Der Januar begann, wie immer, mit dem Einsammeln der Weihnachtsbäume, einer der Haupteinnahmequellen der Jugend. Am 25. Mai beteiligte man sich an der Gemeinschaftsübung aller Jugendfeuerwehren der Gemeinde in Niedergladbach. Am 8. Juni wurde wieder die Umwelt-Aktion gestartet, zum ersten Mal unter Beteiligung des Ortsbeirates.
| Zuletzt Bearbeitet von: | tobias.mueller@FF-Georgenborn.com |
| Stand: | Tuesday, 24 June 2003, 14:19 Uhr |