Presseartikel

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Tödlicher Verkehrsunfall

Bad Schwalbach - Am Donnerstag Nachmittag, 16.50 h, ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der Landesstraße 3037, zwischen demFreizeitpark Taunus Wunderland und dem Anschluß an die B 260, dem so genannten "Roten Stein". Die forsche Fahrweise eines 37- jährigen Mannes aus Taunusstein war Zeugen zuvor aufgefallen. Ausgangs einer langgezogenen Linkskurve kam er vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit zunächst kurz nach rechts von der Fahrbahn ab und driftete dann nach links über die Fahrbahn. Nach dem Durchfahren einer Böschung prallte das Fahrzeug gegen einen Baum. Der Fahrer verstarb noch an der Unfallstelle. Sachschaden entstand in Höhe von ca. EUR 3000.-Der Streckenabschnitt war für eine Stunde voll gesperrt.


Vom 02.02.2007


Kerze löste Verpuffung aus

mg. SCHLANGENBAD Eine Verpuffung war der Auslöser eines Feuers in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Mainstraße im Schlangenbader Ortsteil Georgenborn. Wie bereits berichtet, entstand dabei ein Sachschaden von rund 50 000 Euro, Menschen kamen nicht zu Schaden.

Laut Ergebnis der gestern vor Ort durchgeführten Untersuchung war das Feuer im Badezimmer der Wohnung ausgebrochen. Auslöser dürfte eine nicht vollständig gelöschte Kerze gewesen sein, die in einem Regal stand, diese wiederum setzte Handtücher in Brand. Durch die dabei entstandene Hitze wurden mehrere der im Badezimmer stehenden Spraydosen undicht und die brennbaren Treibgase strömten aus, bis der Raum schließlich mit dem Gas gefüllt war und es zu der Verpuffung kam. Durch die Wucht der Druckwelle wurde nicht nur die Badezimmertür aus der Zarge gerissen, sondern auch ein dreiteiliges Fenster-/Türelement wurde im Wohnzimmer aus der Wand und in den Garten geschleudert, so die Polizei. Teile der geborstenen Fensterscheiben flogen dabei rund 20 Meter weit. Zum Glück hielt sich zum Zeitpunkt der Verpuffung niemand in der Wohnung und im Garten auf.


Vom 30.01.2007


Feuer in Hoteleingang

Schlangenbad. (sus) Brandstiftung vermuten Polizei und Feuerwehr als Ursache eines Brandes im Eingangsbereich des Hotels "Grüner Wald" in der Rheingauer Straße in Schlangenbad. Am Montagabend gegen 23 Uhr hatte ein Rauchmelder einen Hausbewohner alarmiert, der Flammen im Bereich des Treppenhauses feststellte. Mehrere dort aufgestellte Deko-Pflanzen sowie der Teppichboden waren aus bisher noch unbekannter Ursache in Brand geraten. Der Pensionsgast befüllte mehrmals eine Kühltasche mit Wasser und konnte damit den Brand löschen. Die Freiwillige Feuerwehr musste nur noch das Treppenhaus entlüften. Der entstandene Sachschaden beträgt nach Angaben der Polizei etwa 500 Euro, Personen kamen nicht zu Schaden. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.


Vom 06.08.2003


Nachwuchs ist an Schläuchen fit
Georgenborner Jugendfeuerwehr feierte ihr 25-jähriges Bestehen

lup. GEORGENBORN - Mit einem umfangreichen Programm feiert die Jugendfeuerwehr Georgenborn am Wochenende ihr 25-jähriges Bestehen. Bei einer Schauübung stellten die jungen Brandschützer auch ihr Können unter Beweis.

Astronaut oder Feuerwehrmann werden steht für die meisten Jungs ganz oben auf der Berufswunschliste. Die zur Zeit 15 Mitglieder der Jugendfeuerwehr Georgenborn sind jetzt schon fleißig am Üben, um irgendwann einmal ihren ersten Einsatz zu fahren.

Das Können, das sie sich in ihren Übungsstunden angeeignet haben, konnten sie aber beim 25-jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr Georgenborn am Wochenende jetzt schon unter Beweis stellen. Bei einer Schauübung zeigten die Nachwuchs-Floriansjünger, wie schnell sie Schläuche ausrollen und anschließen können. Ruck-Zuck war das imaginäre Feuer auf dem Sportplatz gelöscht.

Zwei Tage lang wurde das Jubiläum gefeiert. Tombola, Hüpfburg und Spielstände sorgten dafür, dass sich gerade die jüngsten Besucher nicht langweilten. Verschiedene Jugendfeuerwehr-Gruppen aus dem Umkreis waren eingeladen, am Samstag bei einer großen Orts-Rallye mitzumachen.

Am Sonntag demonstrierte Norbert Hauptfleisch, der eine Brandschutzfirma in Wiesbaden besitzt, den Gästen eine Fettexplosion. Mit einer selbst gebastelten Konstruktion erhitzte er herkömmliches Speiseöl auf eine Temperatur von etwa 430 Grad Celsius, bei der sich das Fett entzündete. Anschließend goss er Wasser auf die Flammen. Ein gewaltiger Feuerball schoss daraufhin in den Himmel. "Man muss sich vorstellen, was geschieht, wenn einem so etwas in der eigenen Küche passiert", so Hauptfleisch zu dem staunenden Publikum. Ein Brand, der auf Fett zurückzuführen ist, sollte deshalb mit Decken oder ähnlichem gelöscht werden - keinesfalls mit Wasser.

Für die Jungs der Jugendfeuerwehr war die Explosion zwar auch beeindruckend, aber sie wussten natürlich schon, wie das mit dem Löschen richtig geht. Der Berufswunsch steht schließlich schon lange fest. "Die Übungen und die Ausflüge" machen dem 13-jährigen Georg Wegener am meisten Spaß. "Das Auf- und Abbauen der Übungen ist aber nicht so toll", erklärt Christopher Kohl, der seit zwei Jahren dabei ist. Der 12-jährige Patrick Dietz bedauert hingegen etwas ganz anderes. "Es ist schade, dass keine Mädchen in unserer Jugendfeuerwehr sind", so Patrick.

Auf die Fahrt in den Sommerferien nach Mönchberg freuen sich die Jungs alle. Das ist aber nicht die einzige Unternehmung, die in Jugendfeuerwehr gemacht wird. "Neben den regelmäßigen Treffen für die Übungen, werden auch Nachtwanderungen und Umweltaktionen gemacht", erklärt Jugendwartin Sabine Hoffrichter. Das Leben als junger Brandschützer ist also fast so aufregend wie das der "großen" Feuerwehrmänner. Ab 17 Jahren können die Jugendlichen zur freiwilligen Feuerwehr wechseln.

Thomas Seidel fing 1973 mit zwölf Jahren an. Er ist also Gründungsmitglied und der einzige von damals, der heute noch aktiv bei den Freiwilligen ist. Zwischen 20 und 30 Einsätzen pro Jahr werden bei der Feuerwehr Georgenborn gefahren. Mit Piepser oder Sirene werden die Mitglieder mitunter mitten in der Nacht geweckt und zu einem Notfall gerufen. "Da braucht man einen verständnisvollen Chef und vor allem auch eine Ehefrau, die einen bei der Arbeit unterstützt", so Seidel.

Die Frauen halfen zumindest beim Jubiläum tatkräftig mit. Eine riesige Auswahl an selbst gebackenen Kuchen zeugte von der Unterstützung. Auch die passiven Mitglieder sind bei einem solchen Ereignis gefragt. "Ohne deren Hilfe wäre so eine Veranstaltung gar nicht möglich", sagt Seidl. Damit der Feuerwehr auch in Zukunft genügend helfende Hände zur Verfügung stehen, ist Nachwuchs natürlich immer willkommen. Sabine Hoffrichter ist vor allem daran gelegen, auch Mädchen für die Arbeit zu begeistern. Wer Interesse an der Jugendfeuerwehr Georgenborn hat, kann sich mit Sabine Hoffrichter unter Tel. (06129) 512123 in Verbindung setzen.


Vom 29.06.2003


 

Auch Mädchen willkommen
Jugendfeuerwehr Georgenborn feiert 25-jähriges Bestehen

Georgenborn. (sms) "Sollten die Köpfe der Jugendlichen rauchen, nehmt eine Spritze und Wasser Marsch! - eine Abkühlung wirkt oft Wunder", scherzte Georgenborns Ortsvorsteherin Karin Reinemer bei ihrer Lobrede zum 25. Jubiläum der Jugendfeuerwehr auf dem Sportplatz in Georgenborn.

Bei sonnigem Wetter kamen außer vielen Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr auch zahlreiche Familien mit Kindern und Ehemalige zum zweitägigen Jubiläumsfest nach Georgenborn. Dort gab es vor allem für Kinder und Jugendliche eine Menge zu entdecken. So konnten die großen und kleinen Besucher bei der Fahrzeugschau der Jugendfeuerwehr neben verschiedenen Einsatzwagen auch einen großen Leiterwagender Bad Schwalbacher Feuerwehr bewundern oder an einem Schätzspiel teilnehmen. Dabei mussten die Teilnehmer das Gewicht eines Feuerwehrschutzanzuges erraten.

Richtig austoben konnten sich die Kinder aber auch auf der Hüpfburg, beim Dosenwerfen oder bei einer Orts-Rallye durch Georgenborn, die die Betreuer der Jugendfeuerwehr organisiert hatten. Ihre Qualitäten als Feuerwehrmann bewiesen die Kinder bei einem Löscheinsatz. Dazu hatten die Organisatoren ein kleines Holzhaus aufgestellt, in dessen Fenstern Flammen aus Holz loderten. Mit Pumpe und Spritze galt es nun, diese Flammen umzustoßen und das simulierte Feuer zu löschen.

Momentan sind 15 Jungen Mitglieder in der Jugendfeuerwehr in Georgenborn, erzählt die Jugendwartin Sabine Hoffmeister, die ausdrücklich betonte, dass auch Mädchen in der Jugendfeuerwehr willkommen sind. Seit 2001 betreut Hoffmeister gemeinsam mit ihrem Stellvertreter Frank Reinemer die Jugendlichen. Zur Tätigkeit der Jugendfeuerwehr gehören neben der Schulung an Schlauch und Spritze auch zahlreiche Freizeitaktivitäten wie Ausflüge, Zeltlager und verschiedene Umweltaktionen.

Die Mitgliedschaft in der Jugendfeuerwehr bedeute vor allem Verantwortung zu übernehmen, und zeuge von jugendpolitischem Engagement, betonte Ortsvorsteherin Karin Reinemer. Ein besonderes Geschenk überreichte Hans Seidel, Mitglied der Alters- und Ehrenabteilung der Feuerwehr Georgenborn. Vier Wochen lang sammelte Seidel in Georgenborn für die Arbeit der Jugendfeuerwehr Spenden und brachte die stolze Summe von 3 727 Euro zusammen.


Vom 30.06.2003


 

In drei Jahren neun Neuzugänge bei den Aktiven
Jugendabteilung ist seit 25 Jahren Nachwuchslieferant und Aushängeschild der Feuerwehr Georgenborn

Georgenborn. (red) Das 25-jährige Bestehen der Georgenborner Jugendfeuerwehr wird am Samstag, 28. Juni, ab 14 Uhr, und am Sonntag, 29. Juni, ab 11 Uhr, in und um das Festzelt auf dem Sportplatz im Triefenbergweg in Georgenborn gefeiert. Die Organisatoren haben sich besonders um das Wohl der Kinder und Jugendlichen Gedanken gemacht. So beginnt der Samstag mit einer lustigen Orts-Rallye für die eingeladenen Jugendfeuerwehren aus nah und fern. Zahlreiche Spielstände und vor allem eine Hüpfburg garantieren Kurzweil. Eine große Tombola, deren Hauptpreis ein Segelrundflug ist, und eine Fahrzeugschau runden das Angebot auch für die großen Besucher ab. Ab 18 Uhr unterhält Holger Schütz an der Orgel.
Der Sonntag beginnt mit einem Frühschoppen. Es folgt eine Schauübung der Jugendwehr und die Demonstration einer Fettexplosion. Dem glücklichen Gewinner einer Schätzfrage winkt als Hauptpreis ein Rauchmelder. Zur Unterhaltung tritt das A-cappella-Konzert der Carl-von-Ossietzky-Schule auf. Natürlich sind auch am Sonntag alle Spielstände sowie die Hüpfburg in Betrieb. An beiden Tagen werden die Besucher von der Wehr mit Kaffee- und Kuchentheke, Leckereien vom Grill sowie kühlen Getränken verpflegt.

Am 14. Januar 1978 fanden sich zehn Georgenborner Jugendliche zur Gründung der Jugendfeuerwehr zusammen. Jugendwart wurde Helmut Gies, der dieses Amt 19 Jahre inne hatte. Er verstand es fantastisch, die Jugendlichen mit einem frischen Mix aus Dienst und Vergnügen zu motivieren. So standen stets außer dem Dienst- und Schulungsbetrieb zahlreiche Freizeitaktivitäten, wie Radtouren, Wanderungen, Schwimmbad- und Freizeitpark-Besuche und vor allem das jährliche Zeltlager auf dem Programm. Diese Traditionen wurde auch von seinen Nachfolgern, Alexander Barth, dem jetzigen Wehrführer, sowie der amtierenden Jugendwartin Sabine Hoffrichter gepflegt, so dass sich die Jugendfeuerwehr immer weiter entwickeln konnte.

Nachdem in den vergangenen drei Jahren die enorme Anzahl von neun Buben und Mädchen der Jugendfeuerwehr nach Erreichen der Altersgrenze in die Einsatzabteilung der Feuerwehr Georgenborn, wechselte, zählt die Jugendfeuerwehr im Jubiläumsjahr immerhin noch fünfzehn Mitglieder. Jugendwartin Sabine Hofrichter bedauert allerdings, dass zurzeit keine Mädchen in der Jugendfeuerwehr sind und möchte daher an dieser Stelle die Georgenborner Mädchen zu einer kleinen "Schnuppertour" bei einer der Übungsstunden, deren Termine in den Schaukästen ausgehängt sind, einladen. Eine Kontaktaufnahme durch Interessenten, natürlich auch von Jungs, ist auch beim Jubiläumsfest möglich.


Vom 18.06.2003


 

Trauer um Alt-Bürgermeister
Heinz Grein starb im Alter von 82 Jahren
Bis zuletzt engagiert

uer. SCHLANGENBAD - Der Ehrenbürgermeister der Gemeinde Schlangenbad, Heinz Grein, starb gestern überraschend im Alter von 82 Jahren. Von 1964 bis 1982 hatte er an der Spitze der Gemeinde gestanden.
Der gebürtige Düsseldorfer war 1945 nach Schlangenbad gekommen und auch dort geblieben. 1964, Grein war längst mit seiner Familie in Georgenborn heimisch geworden, kürte seine Partei den SPD-Mann zum Bürgermeisterkandidaten, und Grein gewann die Wahl. Während seiner Amtszeit gelang es ihm nicht nur, das bis dahin völlig zerstrittene Gemeindeparlament zu einen, sondern ebenfalls, die heutigen Schlangenbader Ortsteile Wambach, Bärstadt, Hausen sowie Ober- und Niedergladbach einzugemeinden.

Auch Greins Einsatz zur Sicherung der Wasserversorgung ist geradezu legendär: Mit der Wünschelrute begab er sich damals auf die Suche nach Wasservorräten und sicherte so die Versorgung von Georgenborn, Schlangenbad und Wambach. Nachdem er sein Amt 1982 nach 18 Jahren an den CDU-Politiker Horst-Dieter Reuther abgeben musste, beteiligte sich Grein bis zuletzt äußerst rege am Gemeindeleben.

Sein besonderes Steckenpferd blieb der TSV Georgenborn, den er 1952 mit gegründet hatte und der ihn schließlich zum Ehrenvorsitzenden ernannte. Darüber hinaus war Grein Mitbegründer des Kulturkreises Schlangenbad und später im Seniorenclub von Schlangenbad aktiv.

Übermorgen wäre Heinz Grein 83 Jahre alt geworden.


Vom 19.03.2003


 

Lebensmüde: Sprung von der Brücke

wis. - Auf spektakuläre Weise hat sich ein 46-Jähriger in Schlangenbad in der Nacht zum Donnerstag das Leben genommen. Der Mann sprang von einer Brücke auf die Fahrbahn der B260, wurde dort von einem Auto erfasst und 35 Meter weit mitgeschleift. Zuvor hatte er noch in seiner Wohnung mit Benzin hantiert und dadurch eine Verpuffung und einen Wohnungsbrand ausgelöst.
Wie die Polizei mitteilt, hatte der allein lebende Mann in der Kellerwohnung des Mehrfamilienhauses Benzin gelagert. Offenbar habe er auch etwas von der Flüssigkeit verschüttet, vermuten die Beamten, denn es entstand ein Benzin-Luft-Gemisch, das sich "auf bisher nicht bekannte Weise entzündete.

Die Verpuffung in dem Mehrfamilienhaus löste ein Feuer aus, bei dem die betroffene Kellerwohnung vollständig ausbrannte. Die übrigen Wohnungen des Hauses wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen. Den Sachschaden beziffert die Polizei auf etwa 30000 Euro.

Der Wohnungsinhaber war allerdings schon nicht mehr Zuhause, als das Feuer ausbrach, vermutet die Polizei. Der Mann ging zu einer etwa 200 Meter von dem Haus entfernten Brücke über die Bundesstraße 260. Von dem knapp 15 Meter hohen Bauwerk sprang er auf die Fahrbahn.

Wenig später erfasste ein Auto den auf der Straße liegenden Körper und schleifte ihn etwa 35 Meter weit mit. Das Fahrzeug sei mit hoher Geschwindigkeit von Schlangenbad in Richtung Georgenborn unterwegs gewesen, berichtet die Polizei. Unmittelbare Zeugen für das gesamte Geschehen gibt es nicht.


Vom 14.03.2003


 

Gegen Baum gerast: Beifahrer tot

Schlangenbad. (isi) Ein 40-jähriger Mann aus Eltville ist in der Nacht zum
Sonntag zwischen den Schlangenbader Ortsteilen Bärstadt und Hausen tödlich
verunglückt. Wie die Polizei mitteilt, hatte der Mann als Beifahrer im Auto
eines 21-jährigen Mannes aus Schlangenbad gesessen, der gegen 0.25 Uhr am
Sonntagmorgen von Bärstadt nach Hausen fuhr. Auf einer kurvenreichen
Gefällstrecke kam das Auto vermutlich wegen zu hoher Geschwindigkeit von der
Straße ab, flog mehrere Meter durch die Luft, und prallte dann gegen einen
Baum. Der Fahrer musste mit schweren Schädelverletzungen von der Feuerwehr
aus dem Auto befreit werden. Der Schwerverletzte wurde in ein Krankenhaus
gebracht, Lebensgefahr besteht nicht. Laut Polizei in Bad Schwalbach hatte
der Unfallfahrer getrunken. Bei dem 40-jährigen Eltviller konnte der Notarzt
nur noch den Tod feststellen.


Vom 14.10.2002


 

Jubiläumsfeier wird im Mai nachgeholt 

Freiwillige Feuerwehr Georgenborn hatte im vergangenen Jahr 36 Einsätze

Ein zweitägiges Fest mit Festzelt, Blaskapelle und Hüpfburg für die Kinder hatte die Freiwillige Feuerwehr Georgenborn im vergangenen Jahr anlässlich ihres 90-jährigen Jubiläums organisiert und den Termin dafür auf Mitte September gelegt. Aufgrund der Terroranschläge in den USA am 11. September, nur vier Tage vor dem Fest, überlegten die Feuerwehrleute es sich jedoch anders. „Einen Tag nach den Anschlägen trafen wir uns zu einer Art Vorstandskrisensitzung“, erzählte Wolfgang Müller von der Freiwilligen Feuerwehr Georgenborn bei deren Jahreshauptversammlung. „Die Stimmung war natürlich gemischt. Man wusste nicht, wie man sich verhalten sollte. Aber dann sind wir uns doch recht schnell einig geworden. Man will auf einem Fest schließlich auch feiern, und das hätte unter diesen Umständen gar keinen Sinn gehabt.“ 
Die Georgenborner Feuerwehr, der zeitweise auch schon ein US-Amerikaner angehörte und die mit diesem ehemaligen Mitglied noch immer Kontakt hält, entschied sich nicht nur gegen das Fest, sondern auch für eine Spende an die „Angehörigen der verstorbenen Kameraden in New York“, so Wehrführer Alexander Barth. Als Dank haben sie dafür vor kurzem ein T-Shirt vom „New York Fire Department“ erhalten, das jetzt eingerahmt im Feuerwehrgerätehaus hängt. Die Jubiläumsfeier soll jetzt am 4. und 5. Mai dieses Jahres auf dem Sportplatz Georgenborn nachgeholt werden.

In der Vereinsgeschichte sei 2001 das zweitstärkste Einsatzjahr gewesen, so Wehrführer Barth in seinem Rückblick. Insgesamt 36 Einsätze wurden gefahren, davon neben zwei Wohnungsbränden in Schlangenbad auch einmal „Feuerschein im Garten bei Eis und Schnee“ im vergangenen Dezember. 255 Mitglieder zählt die Georgenborner Feuerwehr, von denen 18 Männer und vier Frauen zu den aktiven und 23 Jugendliche zur Jugendfeuerwehr gehören. 

Von der Jugendfeuerwehr offiziell in die Einsatzabteilung übernommen wurden an der Jahreshauptversammlung Tobias Kiene, Thorsten Gültekin und Samuel von Eicke. Zum Feuerwehrmann wurde Tobias Müller befördert, zum Oberfeuerwehrmann Frank Reinemer und Steffen Brandt und zur Hauptfeuerwehrfrau Sabine Hoffrichter. Für seine 25-jährige Mitgliedschaft wurde Carl Hoffrichter geehrt.


Vom 27.02.2002


Im Blickpunkt: Feuerwehr sagt Feier ab

chr. GEORGENBORN – Das für Samstag und Sonntag, 15. und 16. September, geplante Jubiläumsfest der Freiwilligen Feuerwehr Georgenborn findet nicht statt. Auf Grund der Terroranschläge mit unzähligen Toten in den USA – darunter auch mehrere hundert Feuerwehrmänner und Polizisten – entschloss sich der Vorstand gestern Morgen nach kurzer telefonischer Absprache zur Absage. Ursprünglich sollte gestern Abend das Festzelt auf dem Sportplatz am Triefenbergweg aufgebaut werden. Ob und wann die Feier zum 90-jährigen Bestehen der Georgenborner Wehr nachgeholt wird, steht noch nicht fest. Immerhin hat man das Ereignis seit fast einem Jahr vorbereitet. Jetzt ist Schadensbegrenzung angesagt, denn auch den verpflichteten Musikgruppen muss abgesagt und geklärt werden, was mit den bestellten Lebensmitteln geschieht.


Vom 14.09.2001

 


Dodge, Opel-Blitz und „Büffel“

Aus der 90-jährigen Geschichte der Feuerwehr Georgenborn/Jubiläumsfeier abgesagt

Georgenborn. (red) Mit einem zweitägigen Fest auf dem Sportplatz wollte die Freiwillige Feuerwehr Georgenborn am Wochenende ihr 90-jähriges Bestehen feiern. Wegen der Terroranschläge in den USA haben die Veranstalter die Jubiläumsfeier abgesagt.
 
Während der Festtage wollte die Wehr auch ihren sorgsam gepflegten Fahrzeugpark zur Schau stellen. Denn auf ihre teilweise selbst finanzierten Autos sind die Feuerwehrleute fast so stolz wie auf die Jugendabteilung. Immerhin mussten die Georgenborner bis nach dem Zweiten Weltkrieg auf ihren ersten Einsatzwagen warten. Auch die Gründung der Wehr vollzog sich in Etappen.

Nachdem 1909 eine Handvoll engagierter Georgenborner über die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr in ihrem Ort beraten hatten, dauerte es noch zwei Jahre, bis alle Schwierigkeiten überwunden waren und die Neugründung am 5. November 1911 tatsächlich erfolgen konnte. Obwohl die gerade fertig gestellte Wasserleitung sowie ein Brandweiher zur Löschwasserversorgung zur Verfügung standen, war der Dienst in der Feuerwehr für die Kameraden ersten Stunde nicht einfach. Man hatte nur einfachste Löschgeräte, erst 1926 bekam die Wehr eine fahrbare Leiter. Die Mannschaft teilte sich fortan in Leiter- und Spritzenmannschaft.

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg ging es mit der Wehr bergauf. So kam man 1949 durch eine Spende in den Besitz der ersten Motorspritze, die man ab 1950 mit einem ebenfalls gespendeten Laster Marke „Dodge“ transportieren konnte. Direkt nach der Verschrottung dieses Wagens stellte die Wehr einen gebrauchten VW-Bus in Dienst, der 1966 gegen einen „Opel-Blitz“ ausgetauscht wurde. Aus Platzgründen konnte dieser erst nach dem Umzug in das neue Gerätehaus durch Anbau einer Vorbaupumpe zum Löschwagen aufgerüstet werden.

Ein Meilenstein in der Geschichte der Wehr war die Gründung der Jugendabteilung 1978. Auch Wehrführer Alexander Barth sowie sein Stellvertreter Thomas Seidel rückten aus der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung nach. Einige Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung haben bereits 1961 das 50-jährige Bestehen der Wehr mitgefeiert, zu einem Zeitpunkt, an dem die meisten heutigen Aktiven noch nicht einmal geboren waren.

Den 75. Geburtstag beging die Wehr 1986 mit einem großen Umzug sowie der Landung von Fallschirmspringern. Die Wehr verfügt seitdem übrigens über eine eigene, von Carl Hoffrichter in mehrjähriger Handarbeit gefertigte Fahne.

1990 ermöglichte eine Spende den Kauf eines zuvor von der Hamburger Elbtunnelwehr genutzten Löschfahrzeugs – liebevoll „Büffel“ genannt, in vielen Stunden von den Kameraden hergerichtet und mit Wassertank, Lichtmast und Seilwinde in vielen Einsätzen bewährt. Allerdings müssen Unterhalt und Reparaturen dieses Fahrzeuges, ebenso wie bei dem 1995 angeschafften gebrauchten Mannschaftstransporter, komplett aus der Vereinskasse bestritten werden. Komplettiert wurde der Fahrzeugpark der Wehr, als 1992 der damals 26 Jahre alte Opel-Blitz gegen eine Löschfahrzeug mit 600-Liter-Tank ersetzt wurde.

„Das Einsatzspektrum hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark gewandelt“, so Mario Bredel, Vorstandsmitglied der Wehr, waren früher meist Brandeinsätze zu bewältigen, so stehen heute zumeist Hilfeleistungen auf dem Programm der 23 aktiven, 19 jugendlichen und 15 passiven Mitglieder der Wehr.


Vom 14.09.2001


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Zuletzt Bearbeitet von: tobias.mueller@FF-Georgenborn.com
Stand: Sunday, 11 March 2007, 21:31 Uhr